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Klare Mehrheit für Martin Schulz

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17.01.2012

Europaparlament Klare Mehrheit für Martin Schulz

Schulz zum neuen Präsidenten des Europaparlaments gewählt.

Straßburg – Der SPD-Politiker Martin Schulz ist wie erwartet zum neuen Präsidenten des Europaparlamentes gewählt worden. Bei der Wahl in Straßburg ging der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten au dem ersten Wahlgang mit einer absoluten Mehrheit der Stimmen als klarer Sieger hervor. Die beiden Gegenkandidaten, die britische Liberale Diana Wallis und ihr konservativer Landsmann Nirj Deva, blieben chancenlos.

Weil sich Schulz die Unterstützung der Europäischen Volkspartei, die mit dem Polen Jerzy Buzek den vorangegangenen Amtsinhaber stellte, gesichert hatte, galt sein Sieg als so gut wie sicher. Die beiden größten Gruppen im Parlament wechseln sich innerhalb der fünfjährigen Legislaturperiode traditionell in der Amtsführung ab. Schulz wurde daher für zweieinhalb Jahre gewählt.

Der für seine markanten Formulierungen bekannte Rheinländer aus Würselen bei Aachen will dafür sorgen, dass das EU-Parlament stärker in die Entscheidungen zur Euro-Rettung eingebunden und dadurch wahrnehmbarer wird.

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