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Pegida-Demo am 22.12.2014

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25.01.2015

Kipping Auf Pegida-Demos werden auch berechtigte Ängste formuliert

Die Teilnahme an den Kundgebungen hält sie dennoch für falsch.

Berlin – Auf den Demonstrationen von Pegida werden nach den Worten von Linken-Parteichefin Katja Kipping teilweise auch „berechtigte Ängste“ formuliert. Als Beispiele nannte die Politikerin im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe) „die Angst vor Altersarmut“ oder, „dass kein Krieg mit Russland vom Zaun gebrochen werden soll“.

Die Teilnahme an den Kundgebungen dieser Bewegung hält sie dennoch für falsch. „Wer sich Pegida anschließt, stellt sich gegen die Fahne gegen die Islamisierung des Abendlandes. Das ist ein herbeiphantasiertes Gespenst.“

Kipping betonte: „Mit den Organisatoren von Pegida, die auf Rassismus setzen, gibt es für mich keine Basis für ein Gespräch. Wer diese Organisation als gleichberechtigten Dialogpartner anerkennt, verharmlost sie.“

Pegida sei „quasi eine Vorfeldorganisation der AfD, gemeinsam bereiten diese Organisation und diese Partei einen Kulturkampf von rechts vor“.

Maßgebliche Mitverantwortung für das Erstarken von Pegida sieht Kipping bei der CDU in Sachsen, die faktisch 25 Jahre durchregiert habe. „Sie hat ganz offensichtlich nichts gegen einen sich verbreitenden Rassismus getan. Ganz im Gegenteil: Die Union hat den Humus dafür geschaffen.“

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