Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

23.12.2011

Prozess Kino.to: Kein Unterschied bei Streaming und Download

Leipzig – Im Rahmen des Kino.to-Prozesses hat das Leipziger Amtsgericht in seinem Urteil das Streaming von illegalen Filmkopien mit dem Herunterladen gleichgesetzt. Bei der Nutzung von Streaming-Plattformen würden dort zeitweise auch illegale Filmkopien heruntergeladen, hieß es zur Begründung.

Am Mittwoch wurde das vierte Urteil im Kino.to-Prozess gesprochen. Der 47-jährige Angeklagte erhielt drei Jahre und fünf Monate Haft ohne Bewährung. Er war als Internet-Provider in Sachsen selbstständig. Später sei er für das Anmieten und die technische Betreuung von Servern für Kino.to im Ausland zuständig gewesen.

Zudem soll er mit einem Kino.to-eigenen Filehoster, auf dem zuletzt Kopien von 10.754 unterschiedlichen Filmtiteln gespeichert gewesen seien, Einnahmen von mehr als 630.000 Euro erzielt haben. Er selbst habe gedacht in einer Grauzone zu handeln.

Die Plattform Kino.to hatte etwa vier Millionen Nutzer täglich und wurde im Juni 2011 eingestellt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/kino-to-kein-unterschied-bei-streaming-und-download-32114.html

Weitere Nachrichten

Scary Clown

© Graeme Maclean - Flickr: bad clown / CC BY 2.0

NRW-Innenministerium „Horrorclowns sind sadistisch“

Das nordrhein-westfälische Innenministerium nimmt die Attacken der sogenannten Horrorclowns sehr ernst. "Es ist kein Spaß, andere Menschen verkleidet und ...

Frau Füße

© fraschei - Fotolia.com

Studie Deutschland hat weniger Sex – bis auf die Älteren

Zwei Drittel aller Deutschen sind sexuell aktiv - weniger als vor zehn oder 20 Jahren. Das liegt vor allem an der zunehmenden Unlust junger Singles. ...

Alina Süggeler 2015

© Superbass / CC BY-SA 4.0

Alina Süggeler Nackt ja, aber nicht im „Playboy“

In ihrem aktuellen Video "Langsam" zeigt sich Frida-Gold-Sängerin Alina Süggeler (31) komplett nackt - im Bad, im Bett, in einer surrealen Szene auf der ...

Weitere Schlagzeilen