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10.12.2009

Kinderpornographie Polizei nimmt europaweit 115 Verdächtige fest

Den Haag – Die Polizei hat heute bei einer europaweiten Razzia zur Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder 115 Tatverdächtige festgenommen. Wie die europäische Polizeibehörde Europol mitteilte, bilden die Verhaftungen das Ende von zweijährigen Ermittlungen. Es habe Durchsuchungen bei 221 Verdächtigen in insgesamt 19 Ländern gegeben. Unter den Verhafteten befinden sich auch zahlreiche Lehrer, die in engem Kontakt mit den Kindern standen. Die Ermittlungen wurden von Polizisten aus Österreich geleitet, die herausfinden konnten, dass ein Internetanbieter als Verteiler gedient hat. Die Spuren führten nach Österreich, Belgien, Bulgarien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Polen, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Schweiz und Großbritannien. Fünf Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren konnten im Laufe der Ermittlungen identifiziert werden. „Sexueller Missbrauch von Kindern ist eines der schlimmsten Verbrechen“, urteilte Europol-Direktor Rob Wainwright und äußerte sich deshalb sehr zufrieden über die erfolgten Festnahmen.

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