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Frau mit Kind

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10.11.2012

Existenzminimumsbericht Kindergeld steigt 2014 voraussichtlich um zwei Euro

Mehrbelastungen für den Bundeshaushalt von knapp 350 Millionen Euro.

Berlin – Beziehern von Kindergeld steht offenbar eine kleine Erhöhung ins Haus. Wie die „Bild-Zeitung“ (Samstagausgabe) meldet, dürften die Sätze spätestens 2014 um zwei Euro angehoben werden. Das ergeben Berechnungen des Berliner Steuerexperten Frank Hechtner (FU Berlin) unter Verweis auf den Existenzminimumsbericht der Bundesregierung. Darin heißt es, der Kinderfreibetrag müsse spätestens 2014 um 72 Euro auf 4440 Euro angehoben werden. Laut Hechtner würde das zugleich eine Erhöhung der monatlichen Kindergeldsätze auf 186 Euro für das erste und zweite Kind und auf 192 Euro für das dritte Kind bedeuten.

Politiker von Union und FDP bestätigten gegenüber der „Bild-Zeitung“ das mögliche Kindergeldplus. „Wenn der Kinderfreibetrag steigt, dann steigt auch das Kindergeld“, zitiert die Zeitung den stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Florian Toncar. Nach Berechnungen Hechtners führt die Erhöhung um zwei Euro zu Mehrbelastungen für den Bundeshaushalt von knapp 350 Millionen Euro.

Die Kindergeldsätze waren zuletzt zum 1. Januar 2010 angehoben worden.

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