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Kommunen verlangen Notfallplan

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05.04.2012

Kinderbetreuung Kommunen verlangen Notfallplan

„Wenn das Geld nicht reicht, muss das Betreuungsgeld verschoben werden“.

Leipzig – Der Deutsche Städte- und Gemeindebund will den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz per Notfallplan umsetzen. Nötig seien größere Betreuungsgruppen, schnell angelernte Erzieher sowie eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft zur raschen Schaffung tausender betriebsnaher Betreuungsplätze, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Leipziger Volkszeitung“ (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht. „Wenn das Geld nicht reicht, muss das Betreuungsgeld verschoben werden“, forderte er.

Landsberg sagte, im Bundesfreiwilligendienst könnten 5.000 Stellen für junge Leute geschaffen werden, die vielleicht später professionell als Erzieher arbeiten wollten. Das Bundesfinanzministerium solle es Frauen erlauben, ohne Sozialversicherungspflicht neben dem eigenen Nachwuchs ein oder zwei weitere Kinder zu betreuen. Größere Gruppen in den Krippen seien möglich, wenn man einer Erzieherin Hilfskräfte an die Seite stelle.

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