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01.12.2009

Kinder, Jugendliche & Internet – Chancen und Gefahren

(openPR) – Als ’neues Medium‘ nimmt das Internet an Bedeutung stetig zu, besonders unter Kindern und Jugendlichen gehört die regelmäßige, häufig intensive Nutzung schon nahezu zum ‚guten Ton‘. In sozialen Netzwerken und Messenger-Chatsoftware (Programme, über die ein direkter Chat möglich ist, z.B. „ICQ“) vereinbaren sie Treffen, um sich via Tastatur zu unterhalten („chatten“), neue Leute kennen zu lernen oder an öffentlichen Diskussionen teilzunehmen. Auch Spiele, die über das Internet gemeinsam mit anderen Mitspielern genutzt werden können, sind für so manche Kinder und Jugendliche bereits zum Alltag geworden. Zu dieser Gruppe gehören auch sogenannte „Killerspiele“, die regelmäßig von sich Schlagzeilen machen. Geradezu unbegrenzt sind die Möglichkeiten im world wide web heutzutage – von der Pizzabestellung, bis hin zum Online-Radio. Besonders deshalb ist es wichtig, die Gefahren zu kennen, denn nur wer die Gefahren kennt, kann sich auch wirksam vor ihnen schützen.

Das Internet eignet sich optimal als Rechercheinstrument für Schulzwecke, auf Diskussionsplattformen können sich Kinder und Jugendliche über spannende Themen unterhalten und Wissen dazugewinnen, das „chatten“ bietet sich für viele zum Entspannen an, über eMail kann sogar Nachhilfe gegeben und empfangen werden. Spezielle Lernseiten stellen aktuellen Schulstoff meist gegen eine Gebühr bereit und bieten SchülerInnen ein umfangreiches und informatives Lernangebot an. Online-Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche helfen bei Problemen und Fragen meist kostenlos weiter. Entgegen der landläufigen Meinung kann eine soziale Kompetentz durch die Nutzung des Internets sogar entwickelt und gefördert werden.

Kinder und Jugendliche, die sich an einen zuvor vereinbarten Verhaltenskodex halten, müssen im Internet kaum Angst vor unangenehmen Folgen haben, trotzdem sollten Eltern regelmäßig mit den Kindern und Jugendlichen über die Gefahren sprechen. Empfehlenswert ist außerdem, dass sich Eltern in einer ruhigen Minute dazu setzen, um mit eigenen Augen zu sehen, was die Kids im Internet treiben und dadurch selbst ein Gefühl für das Medium bekommen.

Doch auch Gefahren lauern im Netz. Beim „Cyber-Mobbing“ werden Personen mithilfe des Internets verleumdet, beleidigt und bloßgestellt. Aufgrund von Instant-Messaging, sowie sozialen Netzwerk Angeboten stellt dies in der Regel kein wesentliches Hindernis für die Täter dar. Nicht zu unterschätzen sind Webseiten, die den Eindruck vermitteln, kostenfreie Leistungen/Downloads anzubieten und sich unerwartet im Kleingedruckten versteckt eine Preisangabe befindet. Unbemerkt hiervon lässt sich der Internetnutzer auf ein teures Abonnement ein. In solchen Fällen ist es ratsam, zeitnah eine örtliche Verbraucherschutzzentrale aufzusuchen, die anschließend beratend tätig werden kann. Keinesfalls sollten derartige Rechnungen ohne vorherige Beratung beglichen werden.

Soziale Netzwerke erfreuen sich bei Kindern und Jugendlichen zunehmender Beliebtheit. Ähnlich wie bei Single-Kontaktbörsen kann auf diesen Seiten gezielt nach bestimmten Personen gesucht werden, anschließend können diese als „Freunde“ dem eigenen Nutzerprofil hinzugefügt werden. Somit sehen sich die Freunde gegenseitig, können außerdem private Nachrichten untereinander austauschen. Auch eigene Fotos können hochgeladen werden. Diese Bilder dürfen von Freunden oder Nicht-Freunden (je nach Einstellung) angesehen und kommentiert werden. Nicht unerwähnt bleiben sollte der Aspekt des Datenschutzes. Oftmals werden in diesen Netzwerken unbewusst und ungewollt äußerst persönliche und intime Daten preisgegeben. Für Datenhändler und Kriminelle ein gefundenes Fressen. Schon aus diesem Grund sollte in diesen Netzwerken stets darauf geachtet werden, keine persönlichen Details von sich selbst oder Dritten zu veröffentlichen oder preiszugeben. Cyber-Mobber können auf solchen Netzwerken gefälschte Profile erstellen und ausgewählte Personen durch intime oder manipulierte Bilder bloßstellen oder gar ruinieren. Der Gang zum Fachanwalt ist in solchen Fällen unabdingbar, da es sich unter Umständen sogar um eine Straftat handeln kann. Außerdem können in den meisten sozialen Netzwerken derartige Bilder/Profile den Mitarbeitern gemeldet werden, damit sie entfernt werden.

Ähnlich verhält es sich auf Chatseiten. Es kann spannend und interessant sein, sich mit anderen auszutauschen und auf solche Weise neue Kontakte zu knüpfen, selbst die Rechtschreibkenntnisse können aufgebessert und der Umgang mit dem PC erforscht werden, doch auch hier gilt: Persönliche Daten sollten keinesfalls in fremde Hände gelangen und verdächtige Personen umgehend dem anwesenden Team gemeldet werden. Häufig nennen sich die Mitarbeiter in solchen Chatrooms „ModeratorInnen“. Sie besitzen Sonderrechte und können Chatter bei Bedarf aus dem Chat ausschließen. Instant-Messaging-Programme besitzen eine solche Möglichkeit übrigens nicht, stattdessen können Störpersonen in den meisten Fällen über das Programm geblockt/gesperrt werden. Eine besondere Gefahr in Chatrooms besteht für Kinder durch Pädokriminelle. Insbesondere Kinder- und Jugendräume größerer Chatanbieter ziehen Internetnutzer mit pädokriminellen Neigungen an. Diese Täter versuchen, das Vertrauen des potenziellen Opfers zu gewinnen und sind darum bemüht, ein Gespräch mit sexuellen Inhalten aufzubauen, die Opfer zu einem Treffen zu animieren oder fordern zu sexuellen Handlungen auf. Laut einer Studie des medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (2007) haben bereits 38% der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren unangenehme Erfahrungen beim Chatten gemacht.

Empfohlener Verhaltenskodex für die Internetnutzung

– Keine persönlichen Daten preisgeben, möglichst wenig von der eigenen Person erzählen
– Niemals Chat- und Internetbekanntschaften alleine treffen
– Chatrooms gezielt auswählen
– Keine Benutzernamen wählen, die Rückschlüsse auf das Alter/Geschlecht zulassen (z.B. Lisa11)
– Auf Altersfreigaben bei Online-Computerspielen achten
– Kein Öffnen von unbekannten E-Mail-Anhängen
– Auf unbekannten Webseiten niemals die eigene Adresse/Hausanschrift eingeben
– Keine intimen Bilder im Internet veröffentlichen
– Keine Nutzung von Tauschbörsen
– Evtl. Jugendschutzprogramme installieren (z.B. „CyberSitter“)
– Mobbing/Angriffe/sexuelle Andeutungen sofort melden und Kontakt zu diesen Personen meiden

Abschließend lässt sich sagen, dass das Internet für Kinder und Jugendliche sowohl für Lern-, als auch Erholungs- und Spaßzwecke gut geeignet ist, Grundregeln allerdings zwingend eingehalten werden müssen. Der vorsichtige, sowie sensible Umgang darf nicht außer Acht gelassen werden. Bei Kindern sollte außerdem eine angemessene Beobachtung durch die Eltern erfolgen.

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