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Keine Strafe für Haarde

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23.04.2012

Island Keine Strafe für Haarde

Ex-Regierungschef Islands aber der Teilschuld an der Finanzkrise schuldig gesprochen.

Reykjavik – Der isländische Ex-Ministerpräsident Geir Haarde ist in einem von fünf Anklagepunkten bezüglich des Umgangs mit der Finanzkrise des Landes schuldig gesprochen worden. Eine Strafe erwarte den früheren Regierungschef aber nicht, teilte das Sondergericht in Reykjavik am Montag mit. Auch die Prozesskosten würden vom Staat übernommen.

Im Herbst 2008 waren die drei größten Banken des Landes innerhalb einer Woche zahlungsunfähig geworden. Haarde wurde vorgeworfen, nicht angemessen auf die Finanzkrise reagiert zu haben. Das Gericht für Strafprozesse gegen Regierungsmitglieder legte ein 500-seitiges Urteil vor, von dem aber nur kurze Ausschnitte veröffentlicht wurden.

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