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Keine Staatsaufgabe

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06.03.2012

Frauenquote Keine Staatsaufgabe

Schröder weiter strikt gegen starre Frauenquote.

Berlin – Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) bleibt bei ihrer Ablehnung einer festen Frauenquote in Führungsetagen. „Eine starre Quote halte ich grundsätzlich für problematisch. Es ist nicht Aufgabe des Staates, den verschiedensten Unternehmen ein und dieselbe Quote zu verordnen“, sagte Schröder dem „Wiesbadener Kurier“. Dies wäre ordnungspolitisch falsch und verfassungsrechtlich bedenklich, betonte Schröder.

Die Ministerin warb für ihr Modell einer „Flexi-Quote“ und sagte, die Unternehmen sollten sich je nach Branche eigene Zielmarken setzen. Die 30 größten DAX-Unternehmen hätten sich inzwischen unternehmensspezifische Selbstverpflichtungen gegeben. Den Vorstoß von EU-Kommissarin Viviane Reding zu einer europaweiten gesetzlichen Frauenquote wies Schröder zurück.

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