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PR zur Ernennung von Kardinal Woelki zum Erzbischof

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

15.12.2015

Kardinal Woelki Keine Obergrenze für Aufnahme von Flüchtlingen

Das Asylrecht sei ein Grundrecht, das keine Obergrenze kenne.

Düsseldorf – Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat sich gegen eine Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen. Im einem Interview mit der Kölner Lokalzeit des WDR Fernsehens sagte Woelki, das Asylrecht sei ein Grundrecht, das keine Obergrenze kenne.

Deutschland könne als eines der reichsten Länder der Welt an der Aufgabe wachsen, Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten zu integrieren. Eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen war zuletzt auch aus Teilen der CDU gefordert worden.

Woelki teilte außerdem mit, dass an den insgesamt 32 katholischen Schulen im Kölner Erzbistum vom nächsten Schulhalbjahr an in jeder Klasse mindestens ein Flüchtlingskind unterrichtet werde. So könnten zunächst rund 750 Kinder aus Flüchtlingsfamilien unterkommen, sagte der Kardinal. Jedem Schulleiter stehe es frei, noch zusätzliche Kinder aufzunehmen.

Bei den Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Köln handelt es sich überwiegend um katholische Haupt- und Realschulen sowie um Gymnasien.

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