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Autobahn

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13.12.2012

Gesunkene Zahl der Verkehrstoten Kein Grund zur Entwarnung

Tiefstand von 2010 wurde nicht wieder erreicht.

Berlin – Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Stephan Kühn, sieht in der gesunkenen Zahl der Verkehrstoten keinen Grund zur Entwarnung. „Ein Rückgang der Verkehrstoten um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist zwar erfreulich, doch der Tiefstand von 2010 wurde nicht wieder erreicht“, sagte Kühn am Donnerstag in Berlin.

Um die Zahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr langfristig zu reduzieren, müssten endlich wirksame Maßnahmen ergriffen werden, forderte der Grünen-Politiker. „Unangepasste Geschwindigkeit und das Fahren unter Alkoholeinfluss sind nach wie vor die beiden Hauptursachen von Verkehrsunfällen“, so Kühn, der als Gegenmaßnahmen „die Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerhalb von Ortschaften sowie ein striktes Alkoholverbot am Steuer“ vorschlug.

Das Statistische Bundesamt hatte am Donnerstag eine Schätzung veröffentlicht, nach der die Zahl der Verkehrstoten im laufenden Jahr voraussichtlich um mehr als sieben Prozent auf etwa 3.700 sinken werde.

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