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Leopard-Panzer

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29.07.2012

Rüstungsexport Katar will bis zu 200 Leopard-Panzer kaufen

Kanzleramt könne sich ein Geschäft mit Doha vorstellen.

Berlin – Die Regierung von Katar hat Interesse an deutschen „Leopard 2“-Panzern signalisiert. Die Scheichs wollen nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bis zu 200 Panzer kaufen, das Volumen des Geschäfts könnte an die zwei Milliarden Euro heranreichen. Schon vor Wochen sei eine Delegation der Rüstungsfirma Krauss-Maffei Wegmann nach Katar gereist, um über das Vorhaben zu sprechen.

Im Bundessicherheitsrat sei der Wunsch der Katarer bislang nicht diskutiert worden. Das Kanzleramt könne sich ein Geschäft mit Doha aber ebenso vorstellen wie das Bundeswirtschaftsministerium.

Unterdessen versuche die Bundesregierung, in der Nato eine Liste von Drittstaaten aufzustellen, mit denen Rüstungsgeschäfte aus strategischen Gründen erlaubt sein sollen. Auf dem Nato-Gipfel in Chicago im Mai war die Bundesregierung am Widerstand der Bündnispartner gescheitert. Der deutsche Nato-Botschafter Martin Erdmann solle nun in Brüssel einen weiteren Versuch starten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hoffe, mit einer solchen Liste Rüstungsexporte innenpolitisch leichter durchsetzen zu können.

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