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22.04.2015

Kartellverfahren EU droht Gazprom mit Bußgeld in Milliardenhöhe

Das Bußgeld könnte bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes betragen.

Brüssel – Die EU-Kommission hat dem russischen Energieriesen Gazprom im Streit um dessen Marktdominanz in Mittel- und Osteuropa mit einem Bußgeld in Milliardenhöhe gedroht. Die Kommission habe dem Energieriesen in dem seit zwei Jahren laufenden Kartellverfahren am Mittwoch die offiziellen Beschwerdepunkte zugesandt, teilte die EU-Behörde am Mittwoch mit.

Das Bußgeld für den Energieriesen, der pro Jahr etwa 150 Milliarden Euro umsetzt, könnte bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes betragen.

Die EU-Kommission wirft Gazprom vor, in acht EU-Staaten in Mittel- und Osteuropa seine marktbeherrschende Stellung missbraucht und so das europäische Wettbewerbsrecht gebrochen zu haben. Gazprom hat nun zwölf Wochen Zeit, um zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

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