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01.04.2010

Kartellamt überprüft Ölkonzerne auf Preisabsprachen hin

Bonn – Angesichts der steigenden Benzinpreise vor Ostern macht das Bundeskartellamt seine bisher aufwendigste Untersuchung, um herauszufinden, ob es verbotene Preisabsprachen zwischen den Ölkonzernen gibt. „In Hamburg, Köln, München und Leipzig nehmen wir dafür jeweils 100 Tankstellen unter die Lupe, halten über drei Jahre hinweg alle Preisveränderungen tagesgenau fest und suchen nach Auffälligkeiten“, so Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt gegenüber der „Bild“-Zeitung. Mit Ergebnissen rechnen die Wettbewerbshüter im Herbst. Mundt sagte weiter, Beweise für verbotene Preisabsprachen habe das Kartellamt bisher nicht gefunden.

Scharfe Kritik an den Ölkonzernen übte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Es gebe natürlich auf den internationalen Ölmärkten Preisschwankungen, aber die seien keineswegs abhängig von den deutschen Ferienzeiten, sagte Hermann und fügte hinzu: „Dass die Preiserhöhungen der deutschen Ölkonzerne trotzdem immer wieder zu den deutschen Urlaubszeiten stattfinden, ist ganz offensichtlich Missbrauch.“

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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