Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Karstadt Muenchen Weihnachtsschmuck

© Richard Huber / CC BY-SA 3.0

16.08.2010

Karstadt Betriebsräte sprechen sich gegen Borletti aus

Mitarbeitervertreter bleiben auf der Seite des Investoren Berggruen.

Berlin – Die Betriebsräte der insolventen Warenhauskette Karstadt haben sich gegen den Kauf-Interessenten Maurizio Borletti ausgesprochen.

Nach Informationen der Dienstagsausgabe von der Tageszeitung „Die Welt“ beschloss der Gesamtbetriebsrat, das Gesprächsangebot Borlettis nicht anzunehmen. Der Betreiber der Warenhausketten La Rinascente in Italien und Printemps in Frankreich hatte in einem Brief um das Gespräch gebeten, um für sein Konzept zu Übernahme werben zu können.

Die Mitarbeitervertreter Karstadts bleiben laut „Welt“ somit auf der Seite des Investoren Nicolas Berggruen, der bereits Anfang Juni einen Kaufvertrag unterschrieben hatte. Das Papier ist aber wegen Streitigkeiten mit dem Vermieterkonsortium Highstreet noch immer nicht rechtskräftig.

Vor gut zwei Wochen tauchte dann Borletti mit einem Kaufangebot auf. Er ist jedoch weiterhin nicht Teil des offiziellen Verkaufsverfahrens.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/karstadt-betriebsraete-sprechen-sich-gegen-kaufinteressenten-aus-13082.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen