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Kapitän drückte sich vor Rückkehr auf das sinkende Schiff

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17.01.2012

Unfälle Kapitän drückte sich vor Rückkehr auf das sinkende Schiff

Telefongespräch belastet Francesco Schettino schwer.

Rom – Ein aufgezeichnetes Telefongespräch mit der italienischen Küstenwache hat den Kapitän des havarierten Kreuzfahrtschiffs “Costa Concordia” schwer belastet. Darin versucht Francesco Schettino, sich vor einer Rückkehr auf das Schiff zu drücken – obwohl die Evakuierung noch nicht abgeschlossen ist.

In dem aufgezeichneten Telefongespräch mit Kapitän Gregorio De Falco von der Küstenwache wird Schettino, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits in einem der Rettungsboote befindet, wiederholt zu einer Rückkehr auf die “Costa Concordia” aufgefordert.

Er solle die Leiter zum Schiff hochklettern und die Evakuierung koordinieren, fordert De Falco den Schiffskapitän auf. Anschließend solle er berichten, wie viele Personen sich an Bord aufhielten. Daraufhin erwidert Schettino, er sei da und koordiniere die Rettung. De Falco sagt daraufhin: “‘Kommandant, das ist ein Befehl, jetzt habe ich das Kommando.”

Gegen Ende des aufgezeichneten Gesprächs willigt Schettino schließlich zu einer Rückkehr auf das Schiff ein. Ob er es tatsächlich tat, bleibt ungewiss.

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