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Jens Stoltenberg

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25.11.2015

Kampfjet-Abschuss Stoltenberg spricht von „ernster Situation“

„Dies ist eine ernste Situation. Sie verlangt Ruhe und Diplomatie.“

Berlin – Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat nach dem Abschuss eines russischen Militärjets durch die Türkei Besonnenheit angemahnt: „Dies ist eine ernste Situation. Sie verlangt Ruhe und Diplomatie“, sagte Stoltenberg im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“.

„Deshalb würde ich weitere Kontakte zwischen Ankara und Moskau begrüßen. Wir müssen daran arbeiten, solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. In der Nato diskutieren wir, wie wir bessere Transparenz, Berechenbarkeit und Risikominderung erreichen können, um zu verhindern, dass solche Situationen außer Kontrolle geraten.“

Der gemeinsame Feind des Militärbündnisses und Russland müsse die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) sein, so der Nato-Generalsekretär. „Es ist wichtig, dass uns alle, einschließlich Russland, das übergreifende Ziel leitet, den IS zu besiegen.“

Stoltenberg wünscht sich zudem eine stärkere Rolle Russlands im Kampf gegen den IS: „Ich möchte, dass Russland beim Kampf gegen den IS eine konstruktive Rolle spielt. Bisher haben sich die meisten russischen Luftangriffe gegen Gebiete in Syrien gerichtet, die nicht vom IS kontrolliert werden. Aber in jüngster Zeit haben wir Beispiele dafür gesehen, dass sich dies ändern könnte, Russland hat zunehmend IS-Ziele angegriffen. Assad zu unterstützen, verlängert jedenfalls nur den Krieg.“

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