Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Ägyptische Flagge

© über dts Nachrichtenagentur

06.02.2015

Ägypten Präsident Abdel Fattah el-Sisi stellt Generalamnestie in Aussicht

Menschlichkeit bedeute für ihn auch „Mitgefühl und Frieden“.

Kairo – Der ägyptische Präsident Abdel Fattah el-Sisi hat eine Generalamnestie für sein Land in Aussicht gestellt: Menschlichkeit bedeute für ihn auch „Mitgefühl und Frieden“, sagte Sisi dem „Spiegel“. Beides seien ihm „persönlich wichtige Werte“.

Sisi äußerte sich auch zu dem Massaker von Raba’a im August 2013, bei dem mindestens 650 Anhänger des damaligen Präsidenten Mohammed Mursi durch Sicherheitskräfte getötet wurden: Es beschäme ihn nicht zuzugeben, „dass es zwischen unseren beiden Ländern eine zivilisatorische Lücke gibt. Und bei Ihnen haben die Demonstranten keine Waffen gehortet, die sie dann auf die Polizei richten“, so Sisi im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin.

Den Kampf gegen den sogenannten „Islamischen Staat“ bezeichnete der ägyptische Präsident als entscheidend: „Wenn wir diesen Krieg gegen den Terror verlieren, dann wird die gesamte Region für die nächsten 50 Jahre in Aufruhr sein.“ In diesem Fall drohe auch Europa der Angriff der Extremisten.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/kairo-aegyptens-praesident-stellt-generalamnestie-in-aussicht-78047.html

Weitere Nachrichten

Jürgen Trittin Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen / CC BY-SA 2.0

Grüne Trittin sieht gute Chancen auf Regierung ohne CDU/CSU

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht trotz niedriger Umfragewerte seiner Partei Chancen auf eine Regierungsbeteiligung in Berlin. "In den Umfragen ...

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Weitere Schlagzeilen