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Kachelmann beendet TV-Karriere und will monogam leben

Berlin – Jörg Kachelmann, der sich wegen Vergewaltigungsvorwürfe vor Gericht verantworten muss, wird seine Karriere als Wetter-Moderator unabhängig vom Ausgang des Prozesses beenden. Das berichtet die „Bild-Zeitung“. „Ich werde nach all dem keine Wettersendungen mehr moderieren können. Nachdem Staatsanwaltschaft und Medien mein angebliches Privatleben gewaltsam öffentlich gemacht haben, wärs mit dem Blumenkohlwolken-Onkel wohl schwierig“, sagte Kachelmann in einem Gespräch mit „Bild“. „Das Kapitel Fernsehen ist dadurch für mich beendet worden.“

Kachelmann, der vor Gericht bestreitet, seine Ex-Geliebte vergewaltigt zu haben, sagte „Bild“: „Ich habe in den vergangenen Jahren ein Hochgeschwindigkeitsleben geführt – mit viel Arbeit und einem Durcheinander im Liebesleben. Ich war nicht immer treu, offen und ehrlich mit meinen Partnerinnen. Ich werde noch in vielen Gesprächen Menschen um Verzeihung bitten müssen.“ Gegenüber „Bild“ sagte Kachelmann, er habe zwei Vorsätze für sein weiteres Leben gefasst: „Wenn ich in Zukunft eine Beziehung führe, werde ich monogam leben.“ Und: „Ich werde in Zukunft Situationen vermeiden, in denen man mir etwas vorwerfen kann, was ich nicht getan habe.“

Der Wetter-Experte will in Zukunft nur noch als Redakteur bei seiner Firma „Meteomedia AG“ arbeiten, die Vorhersagen für TV-Sender, Versicherungen und Fluglinien erstellt. Das Unternehmen ist sein Lebenswerk. Er hat es 1990 gegründet, beschäftigt 100 Mitarbeiter in Deutschland, Kanada, den USA und der Schweiz. Wo er später wohnen werde, weiß der Wettermoderator noch nicht. „Vielleicht werde ich auch erst mal mit meiner Mutter zusammenwohnen“, sagt Kachelmann gegenüber „Bild“. Das Urteil im Vergewaltigungsprozess soll am 21. Dezember gesprochen werden.

03.11.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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