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Kabel Deutschland gegen Öffnung seines Netzes

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23.10.2011

Zugangsregulierung Kabel Deutschland gegen Öffnung seines Netzes

„Für eine Zugangsregulierung gibt es überhaupt keine Handhabe.“

Berlin – Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) wehrt sich dagegen, anderen Unternehmen einen Zugriff auf sein Netz zu gestatten. „Für eine Zugangsregulierung gibt es überhaupt keine Handhabe“, sagte KDG-Chef Adrian von Hammerstein der Tageszeitung „Die Welt“. Vor allem die Deutsche Telekom fordert einen Eingriff des Regulierers. Die Kabelgesellschaften seien mit ihren zwölf Prozent Anteil im Breitbandmarkt weit von einer marktbeherrschenden Stellung entfernt, sagte von Hammerstein.

Auch freiwillig will KDG vorerst niemanden auf sein Netz lassen. „Wir schauen uns natürlich solche Möglichkeiten an, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass die Zeit dafür noch nicht reif ist“, sagte der KDG-Chef.

Dass sich durch eine erzwungene Öffnung die Internetversorgung mit schnellen Anschlüssen beschleunigen ließe, sieht von Hammerstein nicht. „Dadurch würde sich die Versorgungslage zunächst einmal nicht ändern – und die Investitionsanreize für die DSL-Anbieter würden wohl eher abnehmen“, so der KDG-Chef.

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