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Polizei verlangt Zugriffsrecht auf Facebook-Daten

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19.02.2013

Straftaten Polizei verlangt Zugriffsrecht auf Facebook-Daten

„Wir brauchen ein bilaterales Abkommen zwischen den USA und Europa.“

Osnabrück – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) will bei Ermittlungen künftig auch auf die Daten von Facebook-Nutzern zurückgreifen. Straftaten in dem Sozialen Netzwerk dürften nicht ohne Folge bleiben, forderte GdP-Chef Bernhard Witthaut in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Wir müssen auch inhaltsbezogene Daten beschlagnahmen dürfen“, sagte er.

Witthaut kritisierte, dass die Polizei bislang nur Bestands- und Nutzungsdaten von Facebook erhalten, weil sich die USA mit Blick auf eine fehlende Richtlinie zu Herausgabe weiterer Daten weigerten. „Um diese rechtliche Lücke zu schließen, brauchen wir ein bilaterales Abkommen zwischen den USA und Europa“, sagte Witthaut.

Insgesamt böten Soziale Netzwerke ein „riesiges Ermittlungspotenzial für die Polizei“.

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