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Sascha Vogt

© Jusos/Mark Wilkendorf

17.05.2012

Röttgen-Entlassung Juso-Chef Vogt fordert Neuwahlen

„Merkel im Bund weit entfernt von einer Mehrheit.“

Berlin – Nach der Entlassung von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) haben sich die Jungsozialisten für eine Neuwahl des Bundestages ausgesprochen. „Ich bin dafür, die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland zu fragen, wie es politisch weiter gehen soll. Wir sollten den Weg zu Neuwahlen frei machen“, sagte der Juso-Vorsitzende Sascha Vogt der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitagausgabe).

„Frau Merkel kann sich hier an Gerhard Schröder orientieren. Damit würde sie zeigen, dass sie nicht an der Macht klammert.“ Der Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation fügte hinzu: „Frau Merkel will ihre dramatische Lage auf NRW reduzieren. Dabei ist sie im Bund weit entfernt von einer Mehrheit.“

Vogt wandte sich gegen die Festlegung der SPD, Koalitionen mit Linken und Piraten nach der Bundestagswahl auszuschließen: „Koalitionen mit Piraten und Linken heute auszuschließen, ist Unsinn. Niemand weiß, wo diese Parteien in einem Jahr stehen.“ Die SPD müsse nun „die rot-grüne Mehrheit als glaubwürdige Alternative deutlich machen. Von der Union trennt uns viel, eine große Koalition wäre daher die schlechteste Möglichkeit.“

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