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Jean-Claude Juncker am 06.07.2017 am Hamburger Flughafen

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09.07.2017

G20-Gipfel Juncker nennt Hamburg „besonders geeignet“

Bei einem solchen Gipfel müssten etwa 10.000 Delegierte untergebracht werden.

Hamburg – Nach dem Gewalt-Exzess beim G20-Gipfel in Hamburg hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Kritik an der Wahl des Veranstaltungsorts zurückgewiesen.

Bei einem solchen Gipfel müssten etwa 10.000 Delegierte untergebracht werden. „Das geht schlecht in einem Dorf oder auf einer Nordseeinsel“, sagte Juncker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Außerdem stehe Hamburg symbolisch für den globalen Handel. Daher sei die Hansestadt „besonders geeignet“ gewesen für den diesjährigen Gipfel.

G20 sei – aller Gewalt zum Trotz – `ausgezeichnet vorbereitet` worden, so Juncker. Bundeskanzlerin Angela Merkel, aber auch den Polizisten und Sicherheitskräften „gebührt Dank dafür, dass sie sich von den Ausschreitungen nicht vom Kurs haben abbringen lassen“.

Juncker äußerte sich „erschüttert über die Gewalt, die so unverständlich wie sinnlos“ sei. „Brennende Autos und fliegende Gullideckel mögen laut sein, aber ihre Botschaft erstickt im Lärm und Krawall.“ Konstruktiv Politik mitgestalten könnten nur „diejenigen, die gemeinsam etwas aufbauen, nicht diejenigen, die wutgetrieben zerstören“.

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