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14.01.2010

Jüngste Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes hat weitreichende Folgen

Eisenach (pressebox) – Datenskandale wohin das Auge reicht: Die Liste der betroffenen Unternehmen wird immer länger und umfasst immer mehr namhafte Anbieter sowie Dienstleister. Bei Verbrauchern führten die jüngsten Vorfälle nicht nur zu großer Verunsicherung, sondern auch zu Misstrauen gegenüber den jeweiligen Unternehmen. Der Gesetzgeber sah sich zum Handeln gezwungen und so trat am 1. September 2009 die jüngste Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes in Kraft: Vorgaben zur Datenverschlüsselung, der Datenverarbeitung und der Einwilligung zur Speicherung von Daten zu Werbezwecken wurden mit ihr neu geregelt.

Zugleich wurden höhere Bußgelder sowie neue Sanktionen für Datenschutz-Verstöße eingeführt: Wenn personenbezogene Daten beispielsweise auf dem E-Mail-Weg verloren gehen, sich Unbefugte Zugriff darauf verschaffen oder sie unrechtmäßig an Dritte weitergegeben werden, müssen Unternehmen dies künftig bekannt geben. „Viele Unternehmen werden angesichts der Gesetzesnovelle umdenken und sofort handeln müssen“, erklärt Andreas Richter, Director International Marketing bei GROUP Technologies, unter Verweis auf eine aktuelle Studie der Wirtschaftsberatung Ernst&Young.

Danach könnte die Zahl der Datenskandale in den kommenden Monaten stark ansteigen. Grund: Der Schutz sensibler Daten wird von deutschen Unternehmen laut der Erhebung noch immer vernachlässigt. „Unternehmen sollten ihre täglichen Arbeitsprozesse, zu denen vor allem die elektronische Kommunikation zählt, einer genauen Prüfung unterziehen. Hier gilt es, sich durch den Einsatz spezieller IT-Sicherheitslösungen abzusichern, die sowohl die eingehende als auch ausgehende E-Mail-Kommunikation betrachten“, rät Richter.

GROUP Technologies ist auf die Entwicklung prozessorientierter Lösungen zum E-Mail-Management spezialisiert und weiß um die Bedeutung durchgängiger Sicherheitsmechanismen. Datenschutz und Data Loss Prevention sind zwei aktuelle Schlagworte in diesem Kontext. Mit der iQ.Suite gibt der Geschäftsbereich E-Mail, Archivierung und Administration der GROUP Business Software AG Unternehmen zahlreiche Werkzeuge zum Schutz vor dem Verlust vertraulicher Daten an die Hand – von der Inhaltsanalyse über das 4-Augen-Prinzip bis hin zur Verschlüsselung vertraulicher Inhalte. Die E-Mail-Management-Suite verfolgt einen zentralen Ansatz, beugt internen sowie externen Risiken vor und trägt für die Einhaltung von Unternehmenspolicies sowie datenschutzrechtlicher Vorgaben in der ein- sowie ausgehenden E-Mail-Kommunikation Sorge. Dabei unterliegen die Lösungen von GROUP Technologies einer beständigen Weiterentwicklung, so dass sie stets der aktuellen Rechtslage Rechnung tragen.

„Die jüngste Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes ist als Kompromiss zwischen Wirtschaftsinteressen auf der einen und Verbraucherschutzinteressen auf der anderen Seite zu werten. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Politik noch mehr Maßnahmen ergreift, um die Datenschutzbestimmungen weiter zu reglementieren“, beurteilt Richter die Lage. Daher wird GROUP Technologies das Thema Datenschutz künftig verstärkt aufgreifen, was sich auch in der Produktstrategie der E-Mail-Experten widerspiegeln wird. So ist für 2010 der weitere Ausbau der Verschlüsselungsfamilie um eine Lösung für ein zentrales Management von Schlüsseln und Zertifikaten unter Einbindung von Trust-Centern vorgesehen. Zusätzlich wird die bereits am Markt etablierte und zertifizierte Lösung iQ.Suite WebCrypt um neue Funktionalitäten erweitert, die den Austausch sensibler E-Mails für Empfänger ohne Verschlüsselungslösung noch weiter vereinfachen.

Die Brisanz der aktuellen Entwicklungen im Bereich Datenschutz hat die E-Mail-Experten bewogen gemeinsam mit der GEDYS IntraWare GmbH eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Datenschutz im Fokus: E-Mails und Kundendaten sicher im Griff“ ins Leben zu rufen. Im Rahmen dieser erfahren interessierte Teilnehmer alles über das sichere Handling von vertraulichen E-Mails und Kundendaten. Unterstützt durch Rechtsanwalt Dr. Ivo Geis wird auf die aktuelle Gesetzeslage eingegangen und Wege aus dem Datenschutz-Dilemma aufgezeigt.

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