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Jim Carrey wird 50

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13.01.2012

Leute Jim Carrey wird 50

Der vom Publikum geliebte Schauspieler litt lange an Depressionen.

Berlin – Beim Lesen von Interviews mit Jim Carrey ist man irgendwie immer ein wenig überrascht. Dass er depressive Phasen hat, ist bekannt, auch, dass er – natürlich – auch ernst sein kann. Trotzdem wollen Sätze wie „Jede Beziehung (…) hat mich die Bedeutsamkeit von Liebe gelehrt“ auf den ersten Blick nicht so recht zu dem blödelnden Kindskopf, den er in vielen Filmen verkörpert und den man leicht für den „echten“ Jim Carrey halten könnte, passen. Am 17. Januar wird Jim Carrey 50 Jahre alt.

Die Skala von Carreys Stimmungen, die sich bei seinen Auftritten im Fernsehen zeigt, geht von aufgedreht-albern bis nachdenklich. An den Interviews anlässlich seines Films „Mr. Poppers Pinguine“ im vergangenen Jahr fiel aber auf, dass Carrey immer wieder betonte, wie wichtig Liebe, Familie und Freundschaft für ihn seien. Besonders liebevoll spricht er darin über seinen Vater, der 1994 an Lungenkrebs starb.

Er hat seinen Jungen ermutigt, als Komiker auf die Bühne zu gehen – und weiter zu machen, auch wenn die Reaktionen nicht gleich überschwänglich sind. Tatsächlich endete Carreys erstes Engagement im Alter von 15 Jahren mit Buhrufen. Er gab aber nicht auf und bekam schon mit 19 Jahren recht hoch dotierte Verträge. Er zog nach Los Angeles und trat in diversen Comedy-Shows auf. Seine erste Hauptrolle in einem Film hatte er 1989 in der Science-Fiction-Komödie „Earth Girls Are Easy“, in der er einen sexuell ausgehungerten Außerirdischen spielte.

Von da an ging es recht stetig bergauf, sein Durchbruch als Filmschauspieler gelang ihm 1994 in der überdrehten Komödie „Ace Ventura: Ein tierischer Detektiv“. Die Filmkritiker fanden den Film eher verstörend, an den Kinokassen war er ein Erfolg. Die von ihm auch in diesem Film betriebene Gesichtsgymnastik wurde zu seinem Markenzeichen und wurde unter anderem in „Ace Ventura: Jetzt wird’s wild“, „Die Maske“ und „Dumm und dümmer“ (1994 bis 1996) wieder häufig eingesetzt.

Kritikerlob und Auszeichnungen heimste Carrey seiner ernsten Rolle in Peter Weirs „Die Truman Show“ (1998) ein. Carrey spielt darin einen Versicherungsangestellten, der keine Ahnung hat, dass er Protagonist einer erfolgreichen Live-TV-Serie ist. Kommerziell sehr erfolgreich war Carrey 2003 mit der Komödie „Bruce Allmächtig“, von der demnächst ein dritter Teil gedreht werden soll.

Dass er einmal ein Star werden würde, hätte sich Carrey als Kind wahrscheinlich nicht im Traum gedacht. Er wurde in einem Vorort von Toronto als viertes Kind des Buchhalters und Musikers Percy Carrey und dessen Frau Kathleen geboren. Nach dem Jobverlust seines Vaters und einem Umzug in die Industriestadt Scarborough verarmten die Carreys und wohnten eine Zeit lang in einem Wohnmobil. Carrey putzte in seiner Kindheit unter anderem Toiletten in einer Reifenfabrik. Mit 16 ging er ohne Abschluss von der Schule ab.

Das ist nun 34 Jahre her. 34 Jahre, in denen der Kanadier, der mittlerweile auch US-Staatsbürger ist, einige Tiefs durchlebt hat. Seine schlechten Zeiten beschrieb Carry in einem Interview einmal so: „Manchmal komme ich von der Straße ab, nehme die Abfahrt in eine schlechte Gegend und bleibe dort für eine gewisse Zeit – normalerweise aber nicht für lange.“ Medikamente hätten ihm gegen seine Depressionen geholfen, sagte er einmal in einem Interview mit der „Gala“. Die brauche er aber mittlerweile nicht mehr.

Seit seiner Trennung von der Schauspielerin Jenny McCarthy hat Carrey, der mittlerweile Großvater ist, keine ernste Beziehung mehr gehabt. Im Sommer 2011 sagte er, er habe sich im vergangenen Jahr „sehr als Single“ gefühlt. Seine hübsche Video-Liebeserklärung an Schauspielkollegin Emma Stone vor einigen Monaten hat wahrscheinlich keine Früchte getragen. Gerüchteweise soll er nun mit einer russischen Studentin liiert sein.

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