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Jessica Schwarz 2014

© 9EkieraM1 / CC BY-SA 3.0

24.06.2016

Jessica Schwarz über Nackt-Szenen „Den Tag des Drehs fand ich definitiv am schrecklichsten“

„Besitzer der Scheune haben durch die Ritzen zugeguckt.“

Hamburg – Für die Schauspielerin Jessica Schwarz sind Nackt-Szenen eine große Herausforderung. „Den Tag des Drehs fand ich definitiv am schrecklichsten“, gestand Schwarz im Interview mit DB MOBIL (Ausgabe 07/2016) kurz vor dem Kino-Start ihres neuen Films „Stadtlandliebe“. Die 39-Jährige spielt in der Komödie eine gestresste Chirurgin, die ihren Freund zum Umzug von Berlin in ein Dorf in Brandenburg überredet – und in einer Szene für ihren Freund im Kuhstall strippt. „In solchen Momenten sage ich mir: ‚Jessi, hab‘ einfach Spaß!‘ Lustigerweise standen – wie die Dorfbewohner im Film – die Besitzer dieser Scheune wirklich da und haben durch die Ritzen zugeguckt.“

„Ich bin ein Frischluft-Junkie“

In der Realität wäre für Schwarz ein Leben auf dem Land keine Option. „Ich habe diese Sehnsucht nicht“, sagte sie. „Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst aus einem kleinen Ort komme. Was mir dort fehlte, war die Möglichkeit, andere unterhalten zu können.“ Dennoch verbringt die gebürtige Hessin möglichst viel Zeit in der freien Natur. „Mich zieht es, seit ich in Wien lebe, vor allem in die Berge.“ Und auch in der Stadt hält sie sich gern unter freiem Himmel auf. „Im Sommer lege ich am liebsten die Matratze zum Schlafen auf die Terrasse“, erzählte Schwarz. „Ich bin ein Frischluft-Junkie.“

„Ich wollte keine populären Filme drehen“

Eigentlich bevorzugt Schwarz Low-Budget-Filme. „Ich hätte so viele populäre Filme drehen können, Komödien, Fernseh-Zweiteiler, aber ich wollte nicht“, sagte Schwarz im DB MOBIL-Interview. „Ich habe mir instinktiv immer lieber die kleinen, harten Filme gesucht, damit ich ernst genommen werde.“ Die künstlerisch wertvollen Filme mache sie heute immer noch gern, sehe das aber nicht mehr so verbissen wie früher. „Es geht auch gar nicht anders. Das deutsche Filmsystem ist derzeit einfach total einseitig – im Kino gibt es fast nur noch Komödien, im Fernsehen Krimis.“

Statt „Tatort“-Kommissarin lieber „Rolle einer Mörderin“

Die Schauspielerin sprach im DB MOBIL-Interview auch über künftige Projekte. Die Frage, ob sie schon das Angebot bekommen habe, „Tatort“-Kommissarin zu werden, verneinte sie ohne Bedauern. „Dafür gab es bisher noch kein Angebot. Ehrlich gesagt, würde mich die Rolle einer Mörderin auch viel mehr reizen.“

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