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26.12.2009

Jemen Bislang nur Videos von entführten Kindern aus Sachsen aufgetaucht

Sanaa – Bis heute hat die Bundesregierung keine Klarheit darüber, ob die im Juni im Jemen entführte deutsche Familie aus Sachsen noch lebt und wer hinter der Verschleppung steht. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet, würden zwei im Herbst der deutschen Botschaft in Sanaa zugespielte Videos nicht die ganze Familie, sondern lediglich die Kinder im Alter von einen, drei und fünf Jahren zeigen. Bei der ersten Aufnahme, die dem Krisenstab Anfang August übergeben wurde, sei vor allem eines der Mädchen zu sehen. Im September hätten die Entführer über Mittelsmänner eine zweite Aufnahme nachgereicht, auf welcher der einjährige Junge in einem alarmierenden gesundheitlichen Zustand abgebildet ist. Von den Eltern fehlt seit der Verschleppung in der nordjemenitischen Provinz Saada jede Spur. Eine Untersuchung der Videos habe zudem ergeben, dass die digitale Datierung nachträglich manipuliert wurde, um die Aufnahmen aktueller erscheinen zu lassen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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