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Auswärtiges Amt

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08.07.2015

Jemen Auswärtiges Amt dringt auf humanitäre Feuerpause

„Der Schutz von Menschenleben muss oberste Priorität genießen.“

Berlin – Das Auswärtige Amt dringt auf eine humanitäre Feuerpause im Jemen. „Der Konflikt darf nicht auf dem Rücken der ohnehin schon notleidenden Bevölkerung ausgetragen werden“, erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, am Mittwoch.

„Der Schutz von Menschenleben muss oberste Priorität genießen. Ich appelliere an die Koalition und alle anderen Konfliktparteien, Zivilisten zu schützen, das Gebot der Verhältnismäßigkeit zu wahren und das humanitäre Völkerrecht zu achten.“

Strässer zeigte sich bestürzt über die hohe Zahl von zivilen Todesopfern im Land. „Allein in den vergangenen Tagen kamen bei Angriffen auf zwei Märkte Dutzende von Menschen ums Leben und über 80 wurden verwundet“, so der Menschenrechtsbeauftragte.

Seit dem Ende März führt eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition Luftangriffe auf Stellungen der Huthi-Rebellen in Jemen durch. Das ist eine Reaktion auf den Vormarsch der Huthi-Rebellen im Land.

Nach Angaben der Vereinten Nationen hat der aktuelle Konflikt bislang fast 3.300 Todesopfer und über 15.800 Verletzte gefordert. Die humanitäre Lage in Jemen wurde als eine der derzeit größten humanitären Krisen weltweit eingestuft.

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