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19.02.2010

Jeden Tag fehlen 17.800 Behörden-Mitarbeiter

Berlin – Jeder der rund 275.000 Beschäftigten der Bundesverwaltung hat im Jahr 2008 im Schnitt 16,34 Tage wegen Krankheit gefehlt – 0,61 Tage mehr als im Jahr zuvor. Das berichtet die Online-Ausgabe der „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf einen Krankenstandsbericht des Bundesinnenministeriums. Danach fielen 6,51 Prozent der Arbeitstage von Beamten, Angestellten und Arbeitern der Regierungsbehörden krankheitsbedingt aus, insgesamt waren das 4,5 Millionen Arbeitstage. Im Schnitt fehlen an jedem Arbeitstag 17.800 Beschäftigte. Dem Bericht des Innenministeriums zufolge waren die Mitarbeiter im einfachen Dienst am längsten krank (22,29 Tage) und die im höheren Dienst am kürzesten (7,93 Tage). Besonders häufig krank sind die Mitarbeiter in der Verwaltung des Bundestages (26 Fehltage), im Verteidigungsministerium (16,5) und im Bundespresseamt (16). Am „gesündesten“ sind sie im Bundeskanzleramt – knapp 10 Fehltage.

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