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11.09.2009

Jeden Deutschen kostet Finanzkrise 3000 Euro

Berlin – Die durch die Finanzkrise ausgelöste Rezession in Deutschland könnte jeden Bundesbürger rund 3000 Euro kosten. Zu dieser Einschätzung kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gegenüber dem „Tagesspiegel“. Der Abschwung der deutschen Wirtschaft war laut DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths „außergewöhnlich scharf“ und würde das Land „250 Milliarden Euro“ und den Bürger „Lebensstandard“ kosten. Kooths erwartet, dass sich die Wirtschaft frühestens 2011 wieder erholt haben wird, doch dafür wären „zwischenzeitlich kräftige Wachstumsraten“ nötig. Der DIW-Experte erwartet zudem, dass weitere Personalkürzungen von den Unternehmen vorgenommen werden. Kooths sprach sich gegen eine übereilte Haushaltskonsolidierung im Bund aus, den das würde das Wirtschaftswachstum „erneut schwächen“ und die Krise käme „uns noch teurer zu stehen“.

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