Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

11.09.2009

Jeden Deutschen kostet Finanzkrise 3000 Euro

Berlin – Die durch die Finanzkrise ausgelöste Rezession in Deutschland könnte jeden Bundesbürger rund 3000 Euro kosten. Zu dieser Einschätzung kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gegenüber dem „Tagesspiegel“. Der Abschwung der deutschen Wirtschaft war laut DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths „außergewöhnlich scharf“ und würde das Land „250 Milliarden Euro“ und den Bürger „Lebensstandard“ kosten. Kooths erwartet, dass sich die Wirtschaft frühestens 2011 wieder erholt haben wird, doch dafür wären „zwischenzeitlich kräftige Wachstumsraten“ nötig. Der DIW-Experte erwartet zudem, dass weitere Personalkürzungen von den Unternehmen vorgenommen werden. Kooths sprach sich gegen eine übereilte Haushaltskonsolidierung im Bund aus, den das würde das Wirtschaftswachstum „erneut schwächen“ und die Krise käme „uns noch teurer zu stehen“.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/jeden-deutschen-kostet-finanzkrise-3000-euro-1550.html

Weitere Nachrichten

Donald Trump 2015

© Gage Skidmore / CC BY-SA 3.0

Oppermann Trump-Rede war nationalistisch und abstoßend

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann hat die Antrittsrede von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. "Ich fand die nationalistische ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Oppermann Gabriel kann Wahlkampf wie kein anderer

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann sieht in SPD-Chef Sigmar Gabriel den besten Wahlkämpfer seiner Partei. Eine Woche vor der Kür des ...

Martin Schulz SPD

© Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY-SA 3.0

Schulz „Unaufgeregt mit Trump zusammenarbeiten“

Ex-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hat nach der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump zu einer unaufgeregten Zusammenarbeit aufgerufen. ...

Weitere Schlagzeilen