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12.01.2010

Jede Vierte lügt bei persönlichen Angaben im Netz

Berlin – Etwa ein Viertel der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren, genauer 23 Prozent, hat offenbar schon einmal online bei Angaben über seine Identität geschummelt. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des Telekommunikationsverbands Bitkom hervor. Besonders beliebt sei demnach das Tricksen bei Name und Alter. Von denen, die im Web schon einmal geflunkert haben, habe jeder zweite diese Angaben manipuliert. Jeder dritte gab eine falsche Telefonnummer an. Jeweils jeder vierte machte falsche Angaben zu seiner E-Mail-Adresse, seinem Einkommen und körperlichen Eigenschaften. Immerhin 14 Prozent der Schwindler geben sogar ein falsches Geschlecht an. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer sieht darin vor allem „eine Abwehrreaktion gegenüber den zahlreichen Datenabfragen im Internet“.

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