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01.03.2010

Japanische Wetterbehörde entschuldigt sich für überzogene Tsunamiwarnung

Tokio – Nach dem schweren Erdbeben vor der Küste von Chile hat sich die japanische Wetterbehörde für eine überzogene Tsunamiwarnung entschuldigt. Die Behörden hatten gestern nach der ersten großen Tsunamiwarnung für Japan seit mehr als 15 Jahren die Evakuierung von mehr als einer halben Million Menschen angeordnet. Die Meteorologen hatten vorausgesagt, dass der Tsunami, der durch das Erdbeben in Chile ausgelöst wurde, mit einer drei Meter hohen Sturmwelle auf Japan treffen könnte. Letztendlich kam es jedoch nur zu leichten Überschwemmungen durch eine 1,2 Meter hohe Welle. Dabei wurden keine Menschen verletzt, auch größere Sachschäden blieben aus. Zehntausende Menschen mussten die Nacht infolge der Warnung in Notunterkünften verbringen.

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