Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

Japan: Lage in AKW Fukushima I verschärft sich dramatisch

© dts Nachrichtenagentur

14.03.2011

Japan: Lage in AKW Fukushima I verschärft sich dramatisch

Tokio – Die Lage in dem schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima I verschärft sich immer weiter. Erneut sollen im Reaktorblock 2 die Brennstäbe völlig frei liegen, teilte der Betreiber Tepco mit.

Bereits zuvor war das Kühlsystem ausgefallen und der Kühlwasserpegel gesunken, so dass die Brennstäbe frei lagen. Durch die Einspeisung von Meerwasser konnten diese jedoch wieder etwas gekühlt werden. Allerdings sei nun ein Problem aufgetreten, ein defektes Ventil verhindere, dass ausreichend Flüssigkeit in den Reaktor gepumpt werden konnte, so Tepco. Dies habe erneut für eine Freilegung der Brennstäbe gesorgt. Zudem könne Tepco auch nicht ausschließen, dass es bereits zu einer Kernschmelze gekommen sei. Eine erhöhte Radioaktivität um den Reaktor sei japanischen Medien zufolge bereits festgestellt worden.

Regierungssprecher Yukio Edano teilte unterdessen mit, dass eine Wasserstoffexplosion ähnlich der in den Blöcken 1 und 3 nicht zu erwarten sei. Entstehender Wasserstoff könne durch die Löcher entweichen, die bei den vorangegangen Explosionen entstanden seien. Dies verringere das Explosionsrisiko, so Edano. Ob es bei den Explosionen in den Reaktoren 1 und 3 zu einer Kernschmelze gekommen war, ist bislang unklar.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/japan-lage-in-akw-fukushima-i-verschaerft-sich-dramatisch-20519.html

Weitere Nachrichten

Hermann Gröhe CDU 2014

© J.-H. Janßen / CC BY-SA 3.0

Behandlungen im Ausland Krankenkassen könnten 18 Milliarden sparen

328 Milliarden kosten deutsche Patienten pro Jahr - Tendenz steigend. Eine Studie zeigt: Die Krankenkassen könnten 18 Milliarden Euro sparen, wenn sie ...

Rainer Wendt

© Hobbes1500 / CC BY-SA 3.0

Polizeigewerkschafts-Chef Wendt „Ich will die AfD klein halten“

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, wehrt sich gegen Vorwürfe, die Polizei würde von rechtem Gedankengut unterwandert. "In ...

Polizei

© ank / newsburger.de

Getöteter Fünfjähriger in Viersen Jugendamt soll von Problemen in Familie gewusst haben

Im Fall des in Viersen gewaltsam ums Leben gekommenen Luca war den Behörden offenbar schon länger bekannt, dass es Probleme in der Familie des ...

Weitere Schlagzeilen