Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

13.03.2011

Japan-Katastrophe: Außerbörsliche Aktienverkäufe halten an

Düsseldorf – Nach der Katastrophe in Japan sind am Sonntag deutsche Aktien im außerbörslichen Handel mit weiteren kräftigen Abschlägen verkauft worden, nachdem es bereits am Samstag für alle DAX-Titel bergab gegangen war und die Börse auch am Freitag Verluste zu verzeichnen hatte. Bei der Wertpapierhandelsbank „Lang und Schwarz“ in Düsseldorf wurde die DAX-Indikation am Sonntagabend gegen 18:15 Uhr außerbörslich mit 6.864 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Abschlag von 1,7 Prozent auf den Frankfurter Freitagsschluss.

Zu den kräftigsten Verlierern gehörten Energiewerte wie EON und RWE. Für eine EON-Aktie wurden am Sonntagabend 20,50 Euro geboten, für 21,50 Euro wurden die Papiere zum Verkauf angeboten. Dies entspricht einem Abschlag von rund 7, bzw. 12 Prozent auf den Freitagsschluss. Bei RWE lag die Ankaufs- und Verkaufsspanne zwischen 43,80 und 44,80 Euro, bei einem Abschlag von 6,5 bis 8,6 Prozent.

Auch Versicherungswerte wie Allianz oder Münchener Rück kamen kräftig unter Druck, sämtliche andere DAX-Werte waren ebenfalls außerbörslich im Minus.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/japan-katastrophe-ausserboersliche-aktienverkaeufe-halten-an-20482.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen