Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Bodo Ramelow

© über dts Nachrichtenagentur

06.12.2014

Jahn Ramelow muss SED-Diktatur glaubwürdig aufarbeiten

Opfer der SED-Diktatur fühlten sich von einem Linken-Ministerpräsidenten verletzt.

Berlin – Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, hat den neuen thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) aufgefordert, bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur glaubwürdig zu agieren.

„Viele Opfer der SED-Diktatur fühlen sich von einem Ministerpräsidenten der Linken verletzt“, sagte Jahn der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). „Für sie ist die Aufarbeitung des SED-Unrechts durch die Linkspartei unzureichend. Es ist an der Linken zu beweisen, wie glaubwürdig sie Aufklärung und Aufarbeitung betreibt.“

Ramelow war am Freitag im zweiten Wahlgang zum ersten linken Ministerpräsidenten in Deutschland gewählt worden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/jahn-ramelow-muss-sed-diktatur-glaubwuerdig-aufarbeiten-75812.html

Weitere Nachrichten

SPD

© gemeinfrei

SPD Seeheimer Kreis stützt Agenda-Kurs von Kanzlerkandidat Schulz

Der konservative SPD-Flügel "Seeheimer Kreis" stützt die von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz geplanten Korrekturen an der Agenda 2010. "Das sind ...

Cem Özdemir Grüne 2013

© gruene.de / Sedat Mehder / CC BY 3.0

Grüne Özdemir fordert „klare Kante“ gegen Erdogan-Anhänger

Angesichts der jüngsten Großkundgebung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Oberhausen hat Grünen-Chef Cem Özdemir die SPD und die Union ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Weitere Schlagzeilen