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14.06.2011

IWF-Chefposten IWF-Nachfolge entscheidet sich zwischen Lagarde und Carstens

Washington – Die Nachfolge von Dominique Strauss-Kahn an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) entscheidet sich zwischen der französischen Finanzministerin Christine Lagarde und Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens. Das teilte der IWF am Montag in Washington mit. Der Fonds wolle beide Kandidaten prüfen und bis zum 30. Juni eine Entscheidung fällen. Eine Kandidatur des israelischen Notenbankchefs Stanley Fischer wurde aus Altersgründen abgelehnt. Laut den Statuten des IWF dürfen Kandidaten nicht älter als 65 Jahre sein, Fischer ist jedoch bereits 67 Jahre alt.

Die größten Chancen auf die Strauss-Kahn-Nachfolge werden Lagarde eingeräumt. Zuletzt hatten jedoch auch Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien Ansprüche auf die Führung des IWF angemeldet, an dessen Spitze bisher immer ein Europäer stand.

Die Neubesetzung des Chefpostens bei dem Fonds war nötig geworden, da der Franzose Strauss-Kahn im Zuge seines Prozesses wegen Vergewaltigungsvorwürfen Mitte Mai zurückgetreten war.

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