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Akropolis in Athen

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15.07.2015

IWF Griechenlands Schulden sind untragbar geworden

Zur Bewältigung des Schuldenproblems schlägt der IWF drei Möglichkeiten vor.

Washington/Athen – Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die öffentliche Verschuldung Griechenlands als „hochgradig untragbar“ bezeichnet. „Griechenlands Schulden können nur mit Maßnahmen zur Schuldenerleichterung tragfähig sein, die viel weiter gehen, als Europa bislang vorgesehen hat“, heißt es in einer Analyse des IWF. Demnach werde sich die Schuldenquote Athens von jetzt 175 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den kommenden zwei Jahren der 200-Prozent-Marke nähern.

Zur Bewältigung des Schuldenproblems schlägt der IWF drei Möglichkeiten vor: So könnten die Gläubiger Griechenlands den Zeitrahmen, in dem das Land keine Schulden an die europäischen Partner zurückzahlen muss, von zehn auf 30 Jahre verlängern. Als zweite Möglichkeit führt der IWF jährliche Transferleistungen an Athen ins Feld. Als dritte Möglichkeit nennt der IWF einen Schuldenerlass für Athen.

Die Eurostaaten hatten sich am Montag nach zähen Verhandlungen auf ein drittes Hilfspaket für Griechenland verständigt. Sie knüpften dieses geplante Paket aber an Bedingungen, unter anderem Strukturreformen.

Bereits am heutigen Mittwoch muss Griechenlands Premier Alexis Tsipras ein ganzes Bündel von Reformen, etwa die Erhöhung der Mehrwertsteuer, durch das griechische Parlament bringen.

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