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04.02.2011

IW-Chef Michael Hüther lobt Angela Merkels Plan für Euro-Raum

Köln – Der Direktor des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, geht davon aus, dass der Plan von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine stärkere wirtschaftliche Koordinierung im Euro-Raum gute Chancen auf Verwirklichung hat. „Ich wäre da nicht so pessimistisch“, sagte der Hüther der „Saarbrücker Zeitung“. Letztlich gehe es um eine Strukturangleichung von Rahmenbedingungen, die für eine gemeinsame europäische Perspektive unerlässlich sei, erklärte Hüther.

Als Beispiel nannte er die Schuldenbremse, zu der sich nach dem Merkel-Plan alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichten müssten. Die Schuldenbremse, so Hüther, sei den Schweizern schon 2001 eingefallen. Dann habe Deutschland daraus gelernt. „Das deutsche Beispiel wiederum nutzt Österreich jetzt in seinem Bundeshaushaltsrahmengesetz für 2011. Da gibt es schon einen Lernprozess“, erläuterte Hüther. Alle Länder wüssten, dass sie gegenüber den Märkten glaubwürdig sein müssten. „Das geht nur durch institutionelle Regelungen“, sagte Hüther.

Die Bundeskanzlerin will ihren Plan an diesem Freitag den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union vorstellen.

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