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Berlusconi lässt Gerichtstermin platzen

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08.03.2013

Italien Berlusconi lässt Gerichtstermin platzen

76-Jähriger wegen Augeninfektion in der Klinik.

Florenz – Im sogenannten „Ruby“-Prozess gegen Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist der für den (heutigen) Freitag angesetzte Gerichtstermin verschoben worden. Wegen einer schmerzhaften Augeninfektion konnte der 76-Jährige nicht vor dem Mailänder Gericht erscheinen. Berlusconi befinde sich zur Behandlung im Krankenhaus, teilten seine Ärzte mit. Der Prozesstermin, bei dem ursprünglich das Plädoyer der Staatsanwältin erwartet wurde, wurde auf den kommenden Montag verlegt.

Berlusconi muss sich in dem Verfahren wegen Förderung der Prostitution Minderjähriger und Amtsmissbrauchs vor Gericht verantworten. Der 76-Jährige weist alle Vorwürfe zurück. Er habe niemals für Sex bezahlt, sondern stets „das Glück oder den Verdienst gehabt, dass sich die Mädchen oder Frauen freiwillig hingaben“, sagte der Politiker im Rahmen des Prozesses.

Erst am Donnerstag hatte das Amtsgericht Mailand den Politiker und Medienmogul wegen eines Abhörskandals zu einem Jahr Haft verurteilt. Ende März drohen weitere Urteile. Rechtskräftig werden diese jedoch in Italien erst nach mehrfacher Berufung.

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