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02.02.2011

Israelischer Ex-Botschafter Stein fordert Gespräche mit Syrien

Berlin/Jerusalem – Der ehemalige israelische Botschafter in Berlin, Shimon Stein, hat sein Land angesichts der Unruhen in Ägypten zu neuen Gesprächen mit Syrien und den Palästinensern aufgefordert. „Wir sollten versuchen, Gespräche mit Syrien aufzunehmen, es gibt auf syrischer Seite durchaus die Bereitschaft zu einem Frieden mit Israel“, sagte Stein der Zeitung „Die Zeit“. Wir werden das prüfen müssen um endlich mit unseren palästinensischen Partnern vorankommen, so Stein weiter. Deswegen plädiere der Ex-Botschafter für eine Wiederaufnahme der direkten Gespräche.

Gleichzeitig warnte Stein aber vor einer Machtübernahme der Muslimbrüderschaft in Ägypten: „Sollten die Islamisten aber an die Macht kommen, muss man sich große Sorgen machen. Die antijüdische, antiisraelische, antiwestliche Weltanschauung der Muslimbruderschaft ist bedrohlich.“ Er hoffe, „dass am Ende die säkularen, demokratischen Kräfte in Ägypten die Oberhand gewinnen“.

Stein betonte zudem die Bedeutung des Regimes Mubarak für Israel: „Präsident Mubarak ist dem Friedensvertrag mit Israel, den er übernommen hat, treu geblieben. Dieser Friedensvertrag hat enorme strategische Bedeutung für uns, er hat uns militärisch entlastet, die ägyptische Front war ruhig.“

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