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Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee

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24.01.2015

Islamismus Hohe Nachfrage bei Beratungsstelle gegen Radikalisierung

Meist seien es besorgte Eltern, die anriefen.

Berlin – Die Beratungsstelle Radikalisierung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat im vorigen Jahr eine hohe Nachfrage verzeichnet: 2014 seien doppelt so viele Fälle bearbeitet worden wie 2013; seit den jüngsten islamistischen Anschlägen in Frankreich sei die Nachfrage noch einmal sprunghaft gestiegen, berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“ (Samstagsausgabe).

Die Beratungsstelle kümmert sich um radikale Muslime und deren Umfeld. Wie das Amt dem Blatt mitteilte, seien seit Schaltung der Hotline 2012 mehr als 1.200 Anrufe eingegangen. Aus diesen Anrufen hätten sich insgesamt mehr als 450 Beratungsfälle entwickelt.

Aktuell gingen in der Beratungsstelle „zwischen zwei und zehn neue Fälle pro Woche“ ein, teilte das Amt weiter mit. Vor dem Attentat auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ waren es den Angaben zufolge nur „zwischen drei und fünf neue Fälle pro Woche“.

Erfahrungsgemäß kämen die meisten Anrufe aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin, Bremen und Hamburg. Meist seien es besorgte Eltern, die anriefen.

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