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MSC 2014 Wolfgang Ischinger

© Mueller / MSC / CC BY 3.0 de

04.01.2016

Bericht Ischinger sagt langen Kampf gegen islamistischen Terror voraus

Er fürchte, dass die Terror-Bedrohung zu einem Dauer-Phänomen werde.

Düsseldorf – Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat für den Kampf gegen den islamistischen Terror zu langem Atem und strategischer Geduld aufgerufen.

„So wie George W. Bush es nicht geschafft hat, den nach den Anschlägen vom 11. September ausgerufenen ,Krieg gegen den Terror‘ zu gewinnen, so vermessen wäre die Annahme, nach den Anschlägen von Paris den Terror des Islamischen Staats eliminieren zu können, das wird nicht funktionieren“, sagte Ischinger der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

Es sei zwar zu hoffen, dass dem IS die Existenzmöglichkeit in Syrien entzogen werde. „Aber er wird sich dann an anderer Stelle wieder festsetzen“, sagte der Sicherheitsexperte voraus. Er fürchte, dass daher die Terror-Bedrohung zu einem Dauer-Phänomen werde. „Das ändert sich erst, wenn im Nahen und Mittleren Osten stabilere Regierungen, mehr Wohlstand und mehr politische Teilhabe herrschen“, erläuterte Ischinger.

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