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Iranischer Star-Regisseur will lieber sterben als schweigen

Teheran – Der bis vor Kurzem inhaftierte iranische Starregisseur Jafar Panahi wehrt sich weiter gegen das Regime in seiner Heimat. Der Tageszeitung „Die Welt“ sagte er: „Wenn ich nicht reden soll, wenn ich keine Filme drehen soll, wenn ich in keiner Weise meine Meinung äußern darf, dann kann ich doch gleich durchdrehen und sterben.“

Panahis aktueller Film „Akkordeon“, dessen wesentliche Botschaft die Gewaltfreiheit ist, hatte am Donnerstag bei den Filmfestspielen von Venedig Premiere. Seine Filme sind im Iran verboten oder nur eingeschränkt gezeigt worden. Am 1. März dieses Jahres wurde er festgenommen. Panahis Freilassung erfolgte erst, nachdem er in einen Hungerstreik getreten war und sich zahlreiche Kino-Größen wie Steven Spielberg, Francis Ford Coppola und Juliette Binoche für ihn eingesetzt hatten. Um freizukommen, musste Panahi eine Kaution in Höhe von rund 150.000 Euro zahlen.

03.09.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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