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Westerwelle will Atomstreit politisch lösen

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26.02.2013

Iran Westerwelle will Atomstreit politisch lösen

Eine politische und diplomatische Lösung sei immer noch „möglich“.

Bonn – Im Atomstreit mit dem Iran setzt Außenminister Guido Westerwelle (FDP) weiter auf eine friedliche Lösung. Eine politische und diplomatische Lösung sei immer noch „möglich“, sagte Westerwelle dem Bonner „General-Anzeiger“ (Dienstagsausgabe). Und sie sei auch nötig, da eine nukleare Bewaffnung des Iran nicht nur eine Gefahr für die Staaten in der Region und ganz besonders Israels, sondern auch für die gesamte Sicherheitsarchitektur der Welt wäre.

Die an diesem Dienstag in Kasachstan beginnenden Gespräche über das iranische Atomprogramm müssten genutzt werden, „um neue Bewegung in die Verhandlung mit Iran zu bringen“, fügte Westerwelle hinzu. Das Treffen der Delegationen aus den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich) und Deutschland mit den Unterhändlern Teherans ist das erste nach neun Monaten Unterbrechung.

Nach Einschätzung von Westerwelle ist die jüngste Absage des Geistlichen Führers Ajatollah Chamenei zu direkten Gesprächen mit den USA kein endgültiges Nein für Verhandlungen. „Das Eingehen von Außenminister Salehi auf das amerikanische Gesprächsangebot bei der Münchner Sicherheitskonferenz war mir sicher willkommener als die Äußerungen Chameneis. Aber dass Iran jetzt die Tür zugeschlagen hätte, zu dieser Einschätzung kommen wir nach gründlicher Analyse nicht. Wir werden sehen, was nun möglich ist.“

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