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16.12.2009

Iran testet erneut Mittelstreckenrakete

Teheran – Der Iran hat eine verbesserte Version seiner Mittelstreckenrakete „Sejil-2“ erfolgreich getestet. Diese Rakete könne aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit unmöglich zerstört werden, da sie nicht vom Radar geortet werden könne, so der iranische Verteidigungsminister General Ahmed Wahidi im Staatsfernsehen. Die Rakete habe eine Reichweite von knapp 2000 Kilometern und könnte damit unter anderem Ziele in Israel und Südosteuropa erreichen. Die westliche Staatengemeinschaft kritisierte den Test allerdings heftig und verdächtigt den Iran weiterhin an einer Atombombe zu bauen. Die iranische Führung verneine dies jedoch und erklärt, dass es ihr nur um die zivile Nutzung der Atomenergie gehe. Der britische Premierminister Gordon Brown zeigte sich „ernsthaft besorgt“ und sprach von der Notwendigkeit stärkerer UN-Sanktionen gegen den Iran. Aus dem Weißen Haus hieß es derweil, dass der Iran mit dem Raketentest seinen Erklärungen widerspreche, die Atomkraft nur zu friedlichen Zwecken zu nutzen. Der Abschuss der „Sejil-2“ war bereits der dritte Test der Raketenreihe seit Mai dieses Jahres.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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