Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

16.12.2009

Iran testet erneut Mittelstreckenrakete

Teheran – Der Iran hat eine verbesserte Version seiner Mittelstreckenrakete „Sejil-2“ erfolgreich getestet. Diese Rakete könne aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit unmöglich zerstört werden, da sie nicht vom Radar geortet werden könne, so der iranische Verteidigungsminister General Ahmed Wahidi im Staatsfernsehen. Die Rakete habe eine Reichweite von knapp 2000 Kilometern und könnte damit unter anderem Ziele in Israel und Südosteuropa erreichen. Die westliche Staatengemeinschaft kritisierte den Test allerdings heftig und verdächtigt den Iran weiterhin an einer Atombombe zu bauen. Die iranische Führung verneine dies jedoch und erklärt, dass es ihr nur um die zivile Nutzung der Atomenergie gehe. Der britische Premierminister Gordon Brown zeigte sich „ernsthaft besorgt“ und sprach von der Notwendigkeit stärkerer UN-Sanktionen gegen den Iran. Aus dem Weißen Haus hieß es derweil, dass der Iran mit dem Raketentest seinen Erklärungen widerspreche, die Atomkraft nur zu friedlichen Zwecken zu nutzen. Der Abschuss der „Sejil-2“ war bereits der dritte Test der Raketenreihe seit Mai dieses Jahres.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/iran-testet-erneut-mittelstreckenrakete-4931.html

Weitere Nachrichten

Neonazi

© Marek Peters / marek-peters.com / GFDL 1.2

Niedersachsen Zahl rechter Straftaten erneut gestiegen

Die Zahl rechter Straftaten in Niedersachsen ist 2016 erneut gestiegen. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (Samstag) verzeichnete die Polizei 1622 Delikte ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Weitere Schlagzeilen