Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

09.02.2010

Iran Mehr als 65 Journalisten im Gefängnis

Berlin/Teheran – Die jüngste Welle an Verhaftungen von Journalisten und sogenannten „Internetdissidenten“ im Iran ist von „Reporter ohne Grenzen“ scharf kritisiert worden. Es seien aktuell mehr als 65 Reporter im Gefängnis, teilte die Organisation mit. „Seit der Gründung von Reporter ohne Grenzen im Jahr 1985 war diese Ziffer im Iran noch nie so hoch“, so ROG-Generalsekretär Jean-François Jullliard. Vertreter des iranischen Ministeriums für Nachrichtenwesen und Sicherheit nahmen am 7. und 8. Februar mindestens acht Journalisten fest und brachten sie an unbekannte Orte. Darüber hinaus wurden weitere Festnahmen für die nächsten Tage angekündigt. Auch das Internet ist derzeit im Iran von starken Störungen betroffen. Ziel dieser Maßnahmen sei laut ROG der Versuch, oppositionelle Proteste anlässlich des 31. Jahrestages der Islamischen Revolution am 11. Februar zu verhindern.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/iran-mehr-als-65-journalisten-im-gefaengnis-6842.html

Weitere Nachrichten

Martin Schulz SPD Parteitag

© Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Bartsch fordert klare Absage von Martin Schulz an große Koalition

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz dazu aufgeforderte, eine Fortsetzung der großen ...

AfD Bundesparteitag Essen 2015

© Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE

Demos gegen AfD-Parteitag Diakonie-Präsident lobt Aktionen

Mit Blick auf den an diesem Wochenende in Köln stattfindenden Bundesparteitag der AfD und den unter anderem von den Kirchen initiierten ...

RWE Essen

© Wiki05 / gemeinfrei

Aktien Dortmund will stärker bei RWE einsteigen

Dortmund prüft den Erwerb zusätzlicher Aktien des Essener Energiekonzerns RWE. "Wir können uns gut vorstellen, weitere RWE-Aktien zu kaufen", sagte ...

Weitere Schlagzeilen