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Iran Ausbau von Atomprogramm vorgeworfen

© AP, dapd

24.02.2012

IAEA Iran Ausbau von Atomprogramm vorgeworfen

Behörde äußert sich über „mögliche militärische Dimensionen“ besorgt.

Wien – Die internationale Atomenergiebehörde IAEA hat dem Iran eine rapide Erhöhung seiner Produktion von höher angereichertem Uran in den vergangenen vier Monaten vorgeworfen. Die IAEA hege weiterhin „ernsthafte Sorgen bezüglich der möglichen militärischen Dimensionen des iranischen Atomprogramms“, hieß es in einem vertraulichen Bericht, der am Freitag der Nachrichtenagentur AP vorlag. Außerdem fehle der Atomenergiebehörde auch eine glaubhafte Erklärung Teherans für verschwundenes Uranmetall. Diplomaten zufolge reicht die fehlende Menge, um Experimente zur Bestückung einer Atomrakete durchzuführen.

In dem Bericht hieß es auch, dass zwei IAEA-Missionen in Teheran innerhalb von weniger als einem Monat nichts an der Haltung des Irans geändert hätten. Dieser weigert sich, mit der Atomenergiebehörde zusammenzuarbeiten, während die IAEA dem Verdacht nachgeht, Teheran arbeite heimlich an einem Atomwaffenprogramm.

Teheran hat betont, dass sein Atomprogramm lediglich zivilen Zwecken diene. Der neue IAEA-Bericht kommt inmitten neuer Spannungen wegen der Weigerung des Irans, seine Atomaktivitäten zurückzufahren. Auf eine Serie von Sanktionen unter anderen der USA und EU hatte Teheran reagiert, indem es ein Ölembargo gegen Großbritannien und Frankreich verhängte.

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