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08.01.2011

Irak Radikal-islamischer Prediger will Regierung Chance geben

Nadschaf – Der radikal-islamische Prediger Muktada al Sadr hat in einer Rede vor tausenden Anhängern dazu aufgerufen, der neuen Regierung im Irak eine Chance zu geben. „Wir arbeiten mit ihr, nicht gegen sie“, sagte Al Sadr in seiner 28-minütigen Rede. „Die Regierung ist neu und wir müssen ihr den Weg bereiten, damit sie beweisen kann, dass sie dem irakischen Volk dienen wird“, so Al Sadr in der Stadt Nadschaf im Zentrum des Landes, die als eine der sieben heiligen Städte des schiitischen Islams gilt.

Gleichzeitig machte der Schiiten-Führer deutlich, dass er weiterhin gegen die „Feinde des Iraks“, namentlich die USA, Israel und Großbritannien, kämpfen werde. Er forderte eine Ausweisung der US-amerikanischen Truppen aus dem Irak, man solle dazu jedoch eine gewisse Zeitspanne gewähren. Al Sadr war vergangene Woche aus seinem selbst gewählten iranischen Exil zurückgekehrt, wo er sich vier Jahre lang religiösen Studien gewidmet hatte.

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