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15.12.2009

Irak Mindestens sieben Tote nach Anschlägen in Mosul

Mosul – In der Stadt Mosul im Norden des Iraks sind bei mehreren Anschlägen heute mindestens sieben Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Zwei Autobomben seien im Norden der Stadt im Abstand von knapp zehn Minuten vor einer Kirche explodiert, teilten die Behörden mit. Vier Menschen wurden dabei getötet. Drei Polizisten kamen ums Leben, als ein unbekannter Mann im Süden der Stadt Handgranaten auf die Beamten warf. In einem anderen Teil der Stadt war zudem ein weiterer Sprengsatz ebenfalls vor einer Kirche detoniert, dabei wurde jedoch niemand verletzt. Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Die christliche Minderheit in Mosul, einer Hochburg sunnitischer Islamisten, wird häufig zum Ziel von Angriffen.

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