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IOC reagiert verärgert auf falschen Namen

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11.02.2012

Bruno Banani IOC reagiert verärgert auf falschen Namen

“Das widerspricht nicht nur dem sportlichen Gedanken, sondern auch dem von Persönlichkeitsrechten”.

Altenberg – Der aus Vermarktungsgründen geänderte Name von Rodel-Exot Fuahea Semi in Bruno Banani sorgt weiter für Ärger. “Das widerspricht nicht nur dem sportlichen Gedanken, sondern auch dem Gedanken von Persönlichkeitsrechten. Und wenn man ganz hoch greifen will, auch den Menschenrechten”, sagte Thomas Bach, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), dem ARD-Hörfunk.

Kurz zuvor hatte die tongaische Königshaus-Sprecherin Leafa Mataele Wawryk zugegeben, den Namen des einzigen Rodlers aus Tonga in Zusammenarbeit mit der kalifornischen Marketingagentur Makai geändert zu haben. “Genau das haben wir getan. Dadurch hatten wir dann eine passende Firma als Sponsor. Das war nötig, weil wir einfach keine anderen finanziellen Mittel auf unserer Insel haben.”

Die Prinzessin des Königreichs Tonga hatte sich in den Kopf gesetzt, mit dem Inselstaat im Südpazifik 2014 bei den Olympischen Winterspielen im Rodeln vertreten zu sein. “Wenn sein Name offiziell im Pass steht, glaube ich nicht, dass man hier reagieren kann. Er könnte dann wohl auch teilnehmen”, erklärte Bach. Fuahea Semi war 2008 gecastet und auf eine Idee von Makai hin umbenannt worden. Der gleichnamige Chemnitzer Unterwäschehersteller soll seinerzeit nichts davon gewusst haben und erst später als Sponsor eingestiegen sein.

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